Wir sind seit 2012 eine Kooperationsschule der Universität Wien!

Die Stärkung und der Ausbau der Kooperation von Universität und Schule ist ein zentrales Anliegen des Zentrums für LehrerInnenbildung. Es gründet in der Erkenntnis, dass gegenwärtige und künftige Herausforderungen der LehrerInnenbildung einer verstärkten Zusammenarbeit von Universität und Schule bedürfen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen soll den LehrerInnen eine stärkere Anbindung an die universitäre Forschung und Lehre ermöglicht und Schulen in ihrem Schulentwicklungsprozess unterstützt werden. Gleichzeitig soll durch den intensiven Kontakt mit der Schule die Praxisnähe in der Ausbildung verstärkt und die universitäre Vorbereitung von Studierenden auf ihr künftiges schulisches Tätigkeitsfeld verbessert werden. Die partnerschaftliche Nutzung der gegenseitigen Potenziale sowie der Aufbau einer institutionen-übergreifenden „scientific community“ sind damit zentrale Zielsetzungen der Schulkooperationen des ZLB.

Univ. Prof. Dr. Eva Vetter über unsere Kooperation…

Schon seit einigen Jahren kooperieren das Team der Phönix-NMS mit Mitarbeiterinnen und Studierenden in meinem Arbeitsbereich am Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien. Ich muss wohl betonen, wie wertvoll die Erfahrungen für die Studierenden sind, wenn sie Schule außerhalb der vorgesehenen Praktika erleben können oder wenn sie gemeinsam mit LehrerInnen Unterrichtsaktivitäten planen und teilweise mitgestalten dürfen. Letztlich führt die Auseinandersetzung mit schulischer Realität zum intensiven Nachdenken über das, was an der Universität gelehrt und gelernt wird und, so hoffen wir, zur Diskussion dessen, was Schule bedeutet und welche Rolle die angehenden LehrerInnen darin spielen wollen. Vieles überrascht, manches erstaunt und wird an der Universität weiter diskutiert. Von Seiten der Schule aber ist allein die Tatsache, dass diese Art von Kooperation ermöglicht wird, ein Zeichen für Offenheit und Interesse an Entwicklung. Unsere mehrjährige Kooperation zeigt, dass sich diese Schule als lernende Institution versteht und sich auf die Suche nach Lernmöglichkeiten für die SchülerInnen begeben hat. Eine Schule also, die sich nicht so leicht zufrieden gibt und sich bewegt.

Es ist vielleicht ganz interessant, welche Aspekte die Studierenden in den Abschlussberichten an die Schule erwähnen und so möchte ich mit einigen Blitzlichtern den Gesamteindruck vom Leben in der Phönix-NMS schärfen:

„Sobald man die Schule betritt, fühlt man sich willkommen durch die gestalteten Wände mit Plakaten, Fotos usw. Auch die Lehrerinnen waren uns gegenüber sehr offen und wir fühlten uns sehr herzlich aufgenommen.“ (Abschlussbericht Sommersemester 2015)

„Zunächst einmal ist uns die außergewöhnliche Pausenglocke sehr positiv aufgefallen. Die nette Melodie macht eine ganz andere, viel bessere Stimmung, als eine „traditionelle“ schrille Klingel.“ (Abschlussbericht Sommersemester 2015)

„Während den Hospitationen konnten wir eine generelle, große Sprachbegeisterung der SchülerInnen beobachten. Es herrscht ein großes Interesse an unterschiedlichen Sprachen, wie beispielsweise Französisch.“ (Abschlussbericht Wintersemester 2014)

„Die außerschulischen Aktivitäten sind uns besonders positiv aufgefallen. Die SchülerInnen erfahren dabei den Wert gemeinschaftlichen Zusammenlebens und Arbeitens und lernen außerdem verschiedene Lernorte außerhalb der Schule kennen, wo sie neu und anders als in der Schule lernen können, wodurch ein Bezug zum Alltag hergestellt wird.“ (Abschlussbericht Sommersemester 2015)

Für die Zukunft ist der Schule zu wünschen, dass sich das Engagement der Lehrerinnen und der Leitung erhält und weiterhin für viel Bewegung sorgt!